Giftige Schlangen

Die Gefahr "Giftige Schlangen"


Als Europäer ist man glücklicher Weise nicht jeden Tag von diesem Thema betroffen, dafür haben wir Autobahnen. Einige zehntausend Menschen sterben jährlich an den Folgen eines Bisses.
Grundsätzlich kann man die Giftschlangenarten in Giftnattern und Vipern unterteilen. Nur zehn Prozent aller Schlangen sind giftig, tödlich noch viel weniger. Die in Deutschland bekannte Giftschlange ist die Kreuzotter, die jedoch absolut gesehen keinerlei Gefahr darstellt. Tatsächlich ist die Zahl der durch den Biss einer Schlange getöteten Menschen im Verhältnis zu anderen Todesarten relativ gering, wenn man die regionale Verteilung außer Acht lässt.

Giftige Schlangen auf der Todesinsel


Die Insel Queimada Grande, die bezeichnender Weise auch "Insel des Todes" genannt wird, sollte man bei klarem Verstand nicht ohne einen Schutzpanzer betreten. Hier leben tausende hoch giftige Lanzenottern auf einem beengtem Raum. Man mag sich gar nicht vorstellen, unter welchen Strapazen der dortige Leuchtturm erbaut worden ist.
Die potentesten Vertreter sind unter anderem die Braunschlange, der Taipan, der Inlandtaipan, der Vielbindenbungar und die Kongo-Wasserkobra.

Wunderwerk "Giftige Schlangen"


Erstaunlich ist, dass die Natur bei der Austattung einiger Schlangenarten deutlich übertrieben hat. Der Inlandtaipan kann zum Beispiel mit einem Biss das hunderttausendfache seiner normalen Nahrung töten. Der tiefere Sinn dahinter bleibt verborgen.
Vergessen werden sollte auch nicht, dass das Gift dieser Tiere bei richtiger Nutzung mehr Segen als Gefahr ist und daraus Heilmittel gewonnen werden.