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Büttenrede
Zur Fastnachtszeit erklingt eine ganz besondere Rede, die Büttenrede. Das außergewöhnliche an diesem Vortrag ist, dass dieser abgelesen oder auswendig vorgetragen wird. Zudem auch noch in einem Dialekt, welcher der eignen Umgebung angepasst wird.Ursprung der Büttenrede
Im Grunde genommen handelt es sich bei einer Büttenrede darum, dass die Redner dreckige Wäsche waschen können, also über andere herziehen. Insbesondere wird über Gesellschaft, Politik und Publikum gesprochen. Dies war auch im 16. Jahrhundert das Hauptmerkmal einer solchen Rede - zu dieser Zeit entstand auch der Ursprung der Büttenrede. Ebenfalls wird dieser Vortrag an einem Pult gehalten, der jedoch auch nicht von ungefähr ist, sondern als "Bütt" bezeichnet wird. Dabei handelt es sich jedoch nicht mehr oder weniger um ein Fass.
Büttenrede als Tradition
Zu der allgemeinen Büttenrede, kann man auch die Ausrufe "Alaaf" und "Helau" zu einer Tradition der Fastnacht zählen. Ganz einfache Worte, die jedoch für die Narren der Nacht eine ganz große Bedeutung haben - sie sind einfach nicht mehr weg zu denken. Auch die der Büttenrede selbst ertönen die Grußwörter, die eigentlich keinen tieferen Sinn haben. "Alaaf" kann man mit Köln allein übersetzten, hingegen zum ?Helau? - Ursprung und Bedeutung ist noch unklar. Ebenfalls kann man auch die Hexen als eine Art Tradition ansehen, diese sieht man jedes Jahr zu Fasching ihr Unwesen treiben.