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Aimp2
Der Aimp2 ist ein sehr umfangreicher Mediaplayer aus Russland. Dabei wissen die russischen Programmierer genau, was ein Mediaplayer für Funktionen haben muss. Dabei kann der Player in erster Linie die Dateiformate, wie FLAC oder APE abspielen und diese auch in das bekannte Format MP§ umwandeln. So kann man sich in Zukunft die Lieblingssongs auch auf dem Handy oder dem MP3-Player anhören, nachdem die Dateien umgewandelt sind. Weiterhin hat das Programm auch einen CD-Ripper und einen Soundrecorder.Der CD-Ripper liest dabei alle originalen CDs oder auch andere Audio-CDs ein und wandelt die darauf gespeicherten Audio-Dateien in MP3s um. Diese Funktion ist sehr praktisch und kann kaum von einem anderen Programm übernommen werden. Beziehungsweise findet man selten ein Mediaplayer, der die CDs auch gleich rippen kann. Ebenso bekommt man mit diesem Programm Funktionen zum Taggen von Mediendateien. Alle Audiodateien lassen sich sehr einfach und unkompliziert sortieren.
Die Benutzeroberfläche des Programms ist sehr übersichtlich gestaltet. Schon auf dem ersten Blick kann man sich hier intuitiv zurechtfinden. Dabei ähnelt der Aufbau allerdings auch anderen Mediaplayern. Nicht zuletzt ist deshalb die Bedienung sehr einfach gemacht. Auf den ersten Blick gleicht dieser Player aber Winamp. Im Gegensatz zu dem bekannten Programm für Windows kann der Aimp2 jedoch viel mehr. Zum Abspielen der APE-Dateien benötigt der Winamp immer noch ein extra Plugin, welches installiert werden muss. Und für das Umwandeln in MP3 musste man bisher auch immer andere Programme benutzen. All dies erledigt jetzt der Aimp2 ohne, dass man zusätzlich noch etwas installieren muss.
Ein optisches Highlight ist bei diesem Gerät ohne Frage die Pegelanzeige, im Programm auch Analogmeter genannt. Dies könnte an ein altes Tonbandgerät erinnern, hat jedoch genau deswegen einen ganz besonderen Charme. Das Umwandeln funktioniert auch sehr einfach. Dabei klickt man zunächst auf das Hauptmenü und muss nachher über Zubehör und Audio Konverter gehen. Danach lädt man die umzuwandelnden Dateien hinein. Im Encoder-Setup kann man die Einstellungen vorher noch ändern. Dabei lassen sich die Frequenz, der Modus und die Bitrate einstellen. Nachher schließt man das Fenster und kann direkt mit der Konvertierung beginnen.